AGB für Anzeigenkunden

hochblau Verlag GmbH & Co. KG

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Anzeigen und Fremdbeilagen in Zeitschriften und Büchern sowie Online-Werbung der hochblau Verlag GmbH & Co.KG, Geranienstraße 1, D-71263 Weil der Stadt

 

§1 Geltungsbereich

Sofern nicht ausdrücklich von der hochblau GmbH & Co. KG (nachfolgend „Verlag“) etwas anderes schriftlich bestätigt wird, gelten für sämtliche Vertragsbeziehungen mit dem Verlag im Zusammenhang mit Anzeigen und Fremdbeilagen in Zeitschriften und Büchern sowie Online-Werbung ausschließlich die nachstehenden AGB. Sie sind auch dann allein verbindlich, wenn entgegenstehende AGB des Auftraggebers vom Verlag nicht ausdrücklich abgelehnt wurden.

 

§2 Definitionen

2.1 Anzeigen sind sämtliche Werbeveröffentlichungen in Druckschriften oder auf Onlineangeboten des Verlags.

 

2.2 Anzeigenauftrag ist ein Vertrag über die Veröffentlichung einer oder mehrerer Anzeigen eines Werbetreibenden oder sonstigen Inserenten in einer Druckschrift oder auf einem Onlineangebot des Verlags zum Zweck der Verbreitung. Der Vertrag bedarf zu seiner Wirksamkeit einer schriftlichen Bestätigung seitens des Verlags.

 

2.3 Anzeigenabschluss ist ein Anzeigenauftrag gemäß der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Mediadaten des Verlags oder davon abweichender Sonderregelungen mit dem Verlag.

 

2.4 Online-Werbung sind u. a. Werbebanner, Pop-Ups, Whitepaper, Webcasts, Microsites (Landing-Pages), Webinare, Special-Interest- und/oder Keyword-Platzierungen auf Onlineangeboten und in elektronischen Newslettern des Verlags.

 

§3 Rabattierung

Hinsichtlich der Rabattierung bei einem Anzeigenabschluss ist der tatsächlich veröffentlichte Umfang der Anzeigen maßgeblich, sofern Abweichungen des Umfangs vom Verlag nicht zu vertreten sind. In einem solchen Fall hat der Auftraggeber die Differenz zwischen dem eingeräumten und aufgrund des tatsächlichen Anzeigenumfangs bestehenden Rabatts zu bezahlen.

 

§4 Platzierung

4.1 Der Auftraggeber hat dem Verlag rechtzeitig vor Anzeigenschluss mitzuteilen, falls Anzeigen und Beilagen in bestimmten Nummern, bestimmten Ausgaben oder in bestimmten Plätzen der Druckschrift veröffentlicht werden sollen.

 

4.2 Rechtzeitig ist eine Mitteilung, wenn bei normalem Geschäftsgang der Auftraggeber noch schriftlich davon in Kenntnis gesetzt werden kann, dass seinem Wunsch nicht entsprochen werden kann.

 

4.3 Platzierungswünsche, für die kein gesonderter Zuschlag vereinbart ist/wird, oder die in den bei Vertragsabschluss gültigen Mediadaten nicht ausdrücklich genannt sind, werden ausschließlich nach freiem Ermessen des Verlags berücksichtigt.

 

4.4 Soll entgegen dem ursprünglichen Auftrag eine Anzeige nicht auf einem Vorzugsplatz erscheinen, muss der Auftraggeber dies spätestens 4 Wochen vor Anzeigenschluss dem Verlag schriftlich mitteilen.

 

4.5 Online-Werbung platziert der Verlag nach billigem Ermessen unter Berücksichtigung der Interessen des Auftraggebers. Sofern nicht anders vereinbart oder in den Mediadaten zum gebuchten Angebot beschrieben, besteht kein Anspruch auf eine bestimmte Platzierung innerhalb der Online-Angebote oder Newsletter des Verlags.

 

§5 Inhalt und Gestaltung

5.1 Der Verlag ist berechtigt, Veröffentlichungen von Anzeigen und Beilagen sowie Online-Werbung wegen ihres Inhalts, ihrer Herkunft oder der technischen Form abzulehnen, sofern deren Inhalt gegen geltendes Recht oder die guten Sitten verstößt oder die Veröffentlichung für den Verlag unzumutbar ist. Unzumutbar sind beispielsweise Beilagen, die durch Format oder Aufmachung beim Leser den Eindruck erwecken, es handele sich um verlagsseitige Bestandteile der Druckschrift, sowie in dem Fall, dass Beilagen Fremdanzeigen enthalten. Die Ablehnung einer Veröffentlichung wird dem Auftraggeber mitgeteilt.

 

5.2 Die Veröffentlichung von Beilagen setzt grundsätzlich die vorherige Vorlage eines Musters voraus.

 

5.3 Online-Werbung muss vom Auftraggeber spätestens zum im Auftrag vereinbarten Termin gemäß den technischen Anforderungen des Verlags angeliefert werden. Der Verlag überprüft nicht, inwieweit das vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Werbemittel für den vom Auftraggeber vorgesehenen Werbezweck tauglich ist und seinen Bedürfnissen entspricht. Bei Online-Werbung, die aufgrund ihrer technischen Gestaltung die Erhebung und Speicherung von Nutzungsdaten ermöglicht, versichert der Auftraggeber, dass diese Erhebung und Speicherung ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben (insbesondere der der EU-Datenschutz-Grundverordnung - EU-DSGVO) erfolgt.

 

5.4 Anzeigen und Online-Werbung wird vom Verlag mit dem Hinweis „Anzeige“ kenntlich gemacht.

 

5.5 Der Auftraggeber gewährleistet, dass das von ihm zur Verfügung gestellte Werbemittel sowie die verlinkte Zielseite weder gegen geltendes Recht verstoßen, noch Rechte Dritter, gleich welcher Art, beeinträchtigen oder verletzen. Insbesondere gewährleistet der Auftraggeber, dass das Werbemittel so ausgestaltet ist, dass (a) nicht der Eindruck einer Systemmeldung entstehen kann und (b) alle gestalterischen Funktionselemente (z. B. Suchmasken, Pop-Up-Menüs, Auswahlboxen etc.) auch tatsächlich aktiviert werden können.

 

5.6 Für die rechtzeitige Anlieferung der Druckunterlagen ist der Auftraggeber verantwortlich. Die Pflicht zur Aufbewahrung der Druckunterlagen erlischt drei Monate nach Veröffentlichung der Anzeige.

 

5.7 Teilt der Auftraggeber dem Verlag keine Größenangaben für die Anzeige mit, führt der Verlag das kleinstmögliche Format aus.

 

5.8 Der Auftraggeber versichert, dass er Inhaber aller erforderlichen Nutzungs- und Verwertungsrechte an den Anzeigen ist und räumt dem Verlag ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares, weltweites, zeitlich auf die Laufzeit des Vertrags beschränktes sowie inhaltlich auf den Vertragszweck begrenztes Nutzungsrecht an dem zur Verfügung gestellten Werbemittel ein. Der Auftraggeber stellt den Verlag insoweit auf erstes Anfordern von allen Ansprüchen Dritter frei, die eine Verletzung von Rechten geltend machen und verpflichtet sich, dem Verlag in diesem Umfang alle in diesem Zusammenhang entstehenden Nachteile und Schäden zu ersetzen.

 

§6 Gewährleistung und Haftung des Verlags

6.1 Der Verlag gewährleistet die für den belegten Titel übliche Druckqualität im Rahmen der durch die Druckunterlagen vorgegebenen Möglichkeiten. Bei ganz oder teilweise unleserlichem, unrichtigem oder unvollständigem Abdruck der Anzeige hat der Auftraggeber nach seiner Wahl Anspruch auf Minderung des Anzeigenpreises oder – sofern eine Ersatzanzeige nicht nur mit unverhältnismäßigen Kosten möglich ist – Anspruch auf eine Ersatzanzeige, soweit die Fehlerhaftigkeit des Abdrucks der Anzeige vom Verlag zu vertreten ist.

 

6.2 Der Verlag wird Online-Werbung während der vereinbarten Laufzeit platzieren und die betroffenen Webseiten verfügbar halten. Der Verlag gewährleistet, dass die Webseite(n), auf denen Online-Werbung geschaltet wird, mindestens 162 Stunden pro Woche verfügbar ist (sind). Bleibt die Verfügbarkeit während der Dauer des Vertrags hinter den vertraglichen Vereinbarungen zurück, so ist der Auftraggeber zu einer angemessenen Minderung der Vergütung berechtigt. Dies gilt nicht, soweit die Schlechtleistung unerheblich ist.

 

6.3 Die Haftung des Verlags auf Schadensersatz ist, soweit nicht die Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit betroffen ist oder wesentliche Vertragspflichten verletzt werden, auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Verlag der Höhe nach begrenzt auf den bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schaden. Die Haftung des Verlags für die leicht fahrlässige Verletzung nicht wesentlicher Pflichten ist ausgeschlossen.

 

6.4 Der Verlag haftet nicht für Schäden, welche durch Störungen an Internetleitungen, Servern und sonstigen Einrichtungen entstehen, die nicht in seinem Verantwortungsbereich liegen.

 

§7 Probeabzüge

Probeabzüge werden nur auf ausdrücklichen Wunsch als PDF geliefert. Der Auftraggeber trägt das Risiko des rechtzeitigen Zugangs und der Richtigkeit der zurückgesandten Korrekturabzüge. Treffen die Korrekturabzüge nicht innerhalb der vom Verlag bestimmten angemessenen Frist ein, gilt die Druckgenehmigung mit Ablauf der Frist als erteilt.

 

§8 Beleg-Exemplare

Nach der Veröffentlichung erhält der Auftraggeber als Beleg ein komplettes Exemplar, sofern die Anzeige in einem Print-Produkt erschienen ist. Für digitale Produkte (eMagazin) erhält der Auftraggeber das digitale Produkt (eMagazin) als PDF-Beleg. Bei Stellen- oder Gelegenheitsanzeigen wird ihm die Seite grundsätzlich als PDF-Beleg zugesandt, auf der die Anzeige erschienen ist. Ist die Beschaffung eines Belegexemplars nicht mehr möglich, bescheinigt der Verlag die Veröffentlichung der Anzeige schriftlich.

 

§9 Preisgestaltung

9.1 Sämtliche Preise verstehen sich netto, zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer.

 

9.2 Preisänderungen während der Laufzeit von Anzeigenabschlüssen mit Unternehmen treten sofort in Kraft, sofern keine andere Vereinbarung getroffen wurde.

 

9.3 Die Anfertigung von Zeichnungen, Druckunterlagen und erheblichen Änderungen an eingesandten Druckunterlagen werden zum Selbstkostenpreis berechnet.

 

9.4 Sofern nicht anders vereinbart oder in den aktuellen Mediadaten des Verlags nicht anderes genannt, wird Online-Werbung zu monatlichen Festpreisen angeboten. Der Verlag garantiert keine bestimmte Anzahl von Klickraten, Ad-Impressions, Leads oder anderen Zugriffszahlen.

 

§10 Prüfung von Online-Werbung

Der Kunde wird Online-Werbung nach der ersten Schaltung unverzüglich auf die Richtigkeit der Platzierung untersuchen und eventuelle Fehler dem Verlag innerhalb von drei Werktagen mitteilen. Nach Ablauf dieser Frist gilt die Online-Werbung als akzeptiert.

 

§11 Stornierung von Online-Werbung

11.1 Beauftragte Online-Werbung kann vor dem vereinbarten Schaltungsbeginn storniert werden. Die Stornierung muss schriftlich erfolgen.

 

11.2 Eine Stornierung bis zu 8 Wochen vor Schaltungsbeginn ist kostenfrei. Bei einer Stornierung innerhalb von 8 Wochen vor Schaltungsbeginn ist der Verlag berechtigt, die folgenden Stornierungskosten in Rechnung zu stellen:

  • bei einer Stornierung ab 4 Wochen vor Schaltungsbeginn 50 % des Netto-Auftragswerts;
  • bei einer Stornierung ab 2 Wochen vor Schaltungsbeginn 75 % des Netto-Auftragswerts;
  • bei einer Stornierung von weniger als 1 Woche vor Schaltungsbeginn 100 % des Netto-Auftragswerts.

§12 Auflagenminderung

Eine Auflagenminderung ist nur dann ein zur Preisminderung berechtigter Mangel, wenn sie bei einer Auflage bis zu 20 000 Exemplaren 20 % oder mehr beträgt. Die prozentuale Höhe der Preisminderung ist proportional zur Auflagenminderung bemessen.

 

§13 Zahlungsbedingungen

Zahlungen haben innerhalb von 30 Tagen ohne Abzug einzugehen. Bei Neukunden behält sich der Verlag das Recht vor, Vorauszahlungen zu verlangen.

 

§14 Verzug

14.1 Der Auftraggeber gerät nach Ablauf von 30 Tagen nach dem Erscheinungstag in Verzug, ohne dass es einer Mahnung bedarf. Im Falle des Verzugs ist der Verlag, wenn der Auftraggeber Unternehmer ist, berechtigt, eine Pauschale in Höhe von 15 Euro zu berechnen. Die Pauschale wird auf einen etwaigen Schadensersatz angerechnet, wenn der Schaden in Kosten der Rechtsverfolgung begründet ist. Während des Zahlungsverzugs werden, sofern der Auftraggeber Unternehmer ist, Verzugszinsen in Höhe von 9 % über dem Basiszinssatz berechnet.

 

14.2 Bei Zahlungsverzug des Auftraggebers behält sich der Verlag vor, während eines laufenden Anzeigenabschlusses das Erscheinen weiterer Anzeigen von Vorauszahlungen abhängig zu machen.

 

§15 Rechtswahl und Gerichtsstand

15.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

 

15.2 Im Geschäftsverkehr mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichem Sondervermögen ist Erfüllungsort und Gerichtsstand der Sitz des Verlags. Ist der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt des Auftraggebers im Zeitpunkt der Klageerhebung unbekannt oder hat der Auftraggeber nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt aus dem Geltungsbereich der Zivilprozessordnung (ZPO) verlegt, ist als Gerichtsstand der Sitz des Verlags vereinbart.

 

§16 Datenverarbeitung

Die Datenverarbeitung erfolgt nach Maßgabe der geltenden Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO). Der Verlag verarbeitet Kundendaten in dem durch die EU-DSGVO vorgegebenen zulässigen Rahmen. Ein Datenschutzbeauftragter ist beim Verlag bestellt. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung und zum Datenschutz können in der Datenschutzerklärung des hochblau Verlags unter "Datenschutz" eingesehen werden.

 

§17 Sonstige Bestimmungen

Die hochblau Verlag GmbH & Co. KG ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder bereit noch verpflichtet, außer es besteht eine gesetzliche Pflicht zur Teilnahme.

 

Hinweis auf unsere Datenschutzerklärung:

Die Datenschutzerklärung unseres Verlags in ihrer jeweils aktuellsten Ausführung ist Bestandteil dieser AGB.

 

Stand dieser AGB ist Dezember 2024.

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